Wie hebe ich mich vom Wettbewerb ab?

Wachstum & Differenzierung:
Wie hebe ich mich vom Wettbewerb ab?

Das wird zunehmend schwieriger. Weil allen alle Mittel gleichermaßen zur Verfügung stehen. Der Wunsch nach Differenzierung, wie er noch vor 30 Jahren durch Design, Preis, Kommunikation, Technik, Qualität oder Vertriebsweg möglich war, lässt sich heute kaum noch auf diese Weise erfüllen.

Differenzierung war früher oft schon allein dadurch gegeben, weil es so wenige Anbieter und Produkte gab. Aber heute? Die Menge ist unübersichtlich geworden. Die Halbwertszeit von Neu und Innovativ ist kaum noch erkennbar. Immer mehr strömt in immer kürzerer Zeit in die Märkte. Und vieles sieht identisch aus. Und ist es auch.

Somit stellt sich die Frage nach der Differenzierung umso dringlicher. Aber sicher nicht, wenn man dieselben Werkzeuge wie alle anderen benutzt. 

Man kann sich nicht differenzieren, wenn man in allem dasselbe macht. Im selben Markt, mit denselben Strukturen, beim selben Hersteller oder Produzenten, zum selben Preis, mit demselben Design, derselben technischen Ausstattung. Das ist ungefähr so, als ob man sich mit einem iPhone von der Masse unterscheiden will. Das fühlt sich nur so an. Aber in Wahrheit ist man dasselbe.

Differenzierung ist heute an anderen Stellen zu suchen und zu finden. Sie ist nicht mehr dort, wo sie vor Jahren war. Es ist wie im Sport: Wenn alle dieselben Voraussetzungen haben, dasselbe Training, dieselben Materialien, dasselbe Essen und dieselben Möglichkeiten, dann macht eine Sache einen großen Unterschied – und genau die gilt es herauszuarbeiten: die Mentalität.

Thinking Partner: Take your time.

Christof Hintze: Ihre echte Business Quality Time buchen.
Das kostenloses Online-Erstgespräch vereinbaren.

Mail | +49 0172 2005261 | Zoom | Teams | WhatsApp

Markenstrategie entwickeln für ein b2b Unternehmen
Marke & Wahrnehmung

Wie hebe ich mich vom Wettbewerb ab?2026-04-22T16:05:11+02:00

Wachstum Stagnation was tun im Marketing?

Wachstum & Differenzierung:
Wachstum Stagnation was tun im Marketing?

Eigentlich stellt sich diese Frage schon zu spät. Hätte man die Mittel und Möglichkeiten eines modernen und zeitgemäßen Marketings genutzt, würde sich die Frage so nicht stellen. Somit gibt es in der Regel bereits Versäumnisse in der Vergangenheit. Außer es passiert etwas völlig Unvorhergesehenes. Aber das geschieht eher selten.

Grundsätzlich muss man am Anfang ein gemeinsames Verständnis von Marketing klären. Denn Marketing setzt sich zusammen aus: Produkt, Preis, Vertrieb und Kommunikation. Ist ein gemeinsames Verständnis vorhanden, muss die Ursache eingegrenzt werden. Gibt es ein Marktproblem, ein Markenproblem, ein Vertriebsproblem, ein Produktproblem, ein Preisproblem, ein Kommunikationsproblem? Oder eine Kombination daraus? Oder ein außerordentliches Problem?

Ist die Herkunft der Stagnation bekannt, kann man an die Lösung gehen.

Grundsätzlich gilt: Bestand ist immer wertvoller als Neuland. Stärken sind immer besser als die Kompensation von Schwächen. Oft geht es gar nicht darum, etwas Neues oder Anderes zu tun, sondern Störendes zu lassen. Schwächt sich das Wachstum ab, dann wird Controlling uns fortlaufend aufzeigen können, wo Erwartungen und Planungen gegen die Realität laufen. Somit stellt sich auch die Frage: Liegen Planungsfehler vor? Oder falsche Erwartungen? Welche Qualität hat die Umsatzplanung? Orientiert diese sich wirklich am Markt? Oder ist diese eher ein Wunschkonzert?

Die meisten Umsatzplanungen, die ich kennenlernen durfte, sind auf seltsame Art und Weise zustande gekommen: Top-down und/oder Bottom-up. Aber am Ende oft so zusammengeschustert, dass daraus eine entsprechende Budgetplanung abgeleitet werden konnte. Aber der Realitätsbezug …

Hat man die Belastbarkeit der Umsatzplanung positiv bewertet und kann man wirklich eingrenzen, woran es liegt, dann müssen Maßnahmen ergriffen werden, die mit unterschiedlichem Impact auf den Umsatz einwirken. 

Je früher, desto besser. Denn die Erfahrung sagt: Je länger man mit dem Eingriff wartet, desto teurer wird das Problem. Denn man muss ja nicht nur den fehlenden Umsatz kompensieren, sondern zusätzlich Umsatz generieren, um den Trend zu stoppen. Je größer das Gap wird, desto teurer die Korrektur. Darum habe ich immer so verfahren, dass ich bei den ersten minimalen Abweichungen umgehend Anpassungen vorgenommen habe. Nie abwarten. Immer sofort gegensteuern.

Klang für viele immer ein wenig übertrieben und stressig, aber der Vorteil dieser Vorgehensweise war: Laufruhe. Hohe Lernkurve. Und geringe Kosten. Somit habe ich von allen erwartet – und von mir selbst –, dass ich immer mit einem Auge auf die Zahlen schaue und jede Abweichung ins Plus oder Minus sofort korrigiere.

Denn Budget ist Budget. An jedem Budget hängen so viele Planzahlen, die so viele Auswirkungen haben, dass es sich wirtschaftlich immer am besten lebt, wenn man auf Plan ist. Dieser große Spaß, Budget zu übertreffen, klingt in Wahrheit nur toll. Denn in Wirklichkeit zerschießt auch ein Ausreißer nach oben operativ und wirtschaftlich vieles.

Je richtiger alle liegen, desto besser. Je früher alle reagieren – noch besser.

Was kann Marketing aber tun, wenn der Fall eintritt? Einiges. So kann Marketing Top-Seller stärker verkaufen. So kann Marketing erfolgreiche Vertriebskanäle zusätzlich unterstützen. So kann Marketing in der bestehenden Zielgruppe die Nachfrage steigern. So kann Marketing durch Angebotsvarianten zusätzliche Kaufimpulse generieren. So kann Marketing durch unterschiedliche Kommunikationsinhalte die Kernzielgruppe aktivieren. So kann Marketing durch neue, andere und zusätzliche Produktkommunikation die bestehende Zielgruppe erweitern oder neue angrenzende Zielgruppen erschließen.

Es gibt viele Möglichkeiten, die aber fast alle entweder Budget benötigen oder Marge kosten.

Deshalb plädiere ich immer für das Frühwarnsystem. Oder wie ich gerne frage: Wann löscht man einen Waldbrand? Bevor er entsteht.

Thinking Partner: Take your time.

Christof Hintze: Ihre echte Business Quality Time buchen.
Das kostenloses Online-Erstgespräch vereinbaren.

Mail | +49 0172 2005261 | Zoom | Teams | WhatsApp

Markenstrategie entwickeln für ein b2b Unternehmen
Marke & Wahrnehmung

Wachstum Stagnation was tun im Marketing?2026-04-22T16:05:45+02:00

Wie positioniere ich mein Unternehmen neu?

Wachstum & Differenzierung:
Wie positioniere ich mein Unternehmen neu?

Warum? Warum stellt sich diese Frage? Jedes Unternehmen ist positioniert. Eventuell ist diese Positionierung nicht niedergeschrieben und nicht sauber formuliert, aber im Prinzip ist jedes Unternehmen positioniert. Nämlich so, wie es wahrgenommen wird: von innen und außen. Für neue Unternehmen trifft das natürlich nicht in gleicher Weise zu. Aber grundsätzlich stellen sich Menschen wie mir die Fragen: Warum?

Meine Erfahrung sagt mir, dass jemand oder mehrere Personen in einem Unternehmen mit einem Zustand in dieser Form nicht zufrieden sind. Die Frage nach der Positionierung sagt eigentlich immer: Wir sind entweder nicht oder falsch positioniert. Komischerweise stellt sich diese Frage oft genau dann, wenn betriebswirtschaftliche Ziele verfehlt werden. Immer wenn auf Führungsebene etwas aus der Bahn läuft, kommt die Frage nach der Positionierung auf. Der wirtschaftliche Misserfolg wird dann in der Positionierung vermutet.

Was eigentlich ein Armutszeugnis darstellt. Denn wenn jemand die Positionierung des Unternehmens kennen sollte, dann die Führungsebene. Somit arbeiten hier oft Kräfte gegen- und nicht miteinander und schon gar nicht füreinander. Ich bin immer sehr verwundert, wenn sich die Frage nach der Positionierung stellt. Die Frage nach der richtigen, zeitgemäßen, internationalen oder erweiterten Positionierung klingt schon relevanter. Denn Umstände können sich ändern, und eine Anpassung ist dann angebracht.

Ein anderer Grund ist oft der Neue. Gibt es einen Führungswechsel, neigen viele Neue dazu, aus der für sie neuen Firma ihre Firma zu machen. Zu ihrem wirtschaftlichen Zuhause. Dann stellt sich plötzlich die Frage nach der Positionierung. 

Und anschließend muss sich alles ändern. Bis das Unternehmen so aussieht, wie es sich der Neue wünscht. Fatal daran ist, dass Unternehmen im Prinzip verkleidet werden. Die eigentliche Positionierung wird über Bord geworfen. Nicht weil es richtig ist oder weil es wichtig ist, sondern nur, damit das Unternehmen zu seinem Unternehmen wird.

Eine weitere Variante ist der Tiefschlaf. Das letzte Mal, als nach der Positionierung geschaut oder gefragt wurde, ist so lange her, dass sich keiner mehr konkret daran erinnert. Somit geht es dann mehr darum, das Verschollene wieder ans Tageslicht zu befördern.

In ganz seltenen, aber schönen und kostbaren Fällen wird diese Frage gestellt, um daraus neue, andere Mittel und Maßnahmen abzuleiten. Man nutzt die Definition und den Feinschliff der Positionierung auf allen Ebenen und in allen Kanälen, um Kraft, Klarheit, Übereinstimmung und Redundanz voranzubringen.

Die Positionierung muss immer klar sein. Und verständlich. Und auch kommuniziert. Und sie muss sich in allem und in allen widerspiegeln. Sie ist wie ein wertvolles Sparkonto, auf das alle einzahlen, um den Wert der Marke gemeinsam zu steigern. Um die Marke begehrenswert zu machen. Nicht nur, aber auch für Kunden. Sondern ebenso für Lieferanten und Mitarbeiter, für die Medien und für alle anderen, die Interesse haben könnten. Je klarer, konkreter und konsequenter eine Positionierung umgesetzt wird, desto wirkungsvoller ist sie.

In der modernen Welt des Marketings kreisen um den Begriff der Positionierung Wörter wie Mission, Vision und Purpose. Am Ende geht es aber um dasselbe: Sinn und Zweck verständlich auszudrücken, sodass jeder dem folgen kann.

Thinking Partner: Take your time.

Christof Hintze: Ihre echte Business Quality Time buchen.
Das kostenloses Online-Erstgespräch vereinbaren.

Mail | +49 0172 2005261 | Zoom | Teams | WhatsApp

Markenstrategie entwickeln für ein b2b Unternehmen
Marke & Wahrnehmung

Wie positioniere ich mein Unternehmen neu?2026-04-22T16:06:18+02:00

Thinking Partner

Thinking Partner: Take your time.

Wie wäre das, wenn es jemanden gäbe, den man einfach kontaktieren könnte, wenn man es braucht. Der einem keine Vorwürfe macht. Bei dem man keine Erwartungshaltungen erfüllen muss. Bei dem man ganz man selbst sein kann. Und der einem aufmerksam zuhört. Der einem seinen ganzen kostbaren Erfahrungsschatz öffnet und zur Verfügung stellt. Der sich die Zeit nimmt. Der einen durch intelligente Fragestellungen dabei unterstützt, tiefer in die eigene Materie, Situation, Sachlage vorzudringen. Um selbst auf die beste Antwort und Lösung zu kommen. Denn nichts ist überzeugender als die Erkenntnis, die man selbst gewinnt. Die einem selbst in den Sinn kommt. Zu dieser vorzudringen – dafür gäbe es jemanden.

Denn oft hat man einfach nicht die Zeit und die Nerven, sich mit einer Materie so intensiv auseinanderzusetzen, dass man selbst darauf kommt. Die Lösung schlummert oft vergraben unter so vielen anderen Gedanken, dass es unglaublich hilfreich ist, wenn es jemanden gäbe, der einem den Zugang dazu ermöglicht. Der Ebene für Ebene, Schicht für Schicht einem den Zugang zu seinem eigenen Potenzial ermöglicht.

Der selbst keine eigenen Interessen verfolgt, der keine Lobby vertritt, um einem etwas zu verkaufen oder zu vermitteln. Sondern der ausschließlich seinen Wert dadurch erzielt, dass er einen befähigt, seine eigenen Stärken einbringen zu können. Seinen eigenen Überlegungen folgen zu können. Auf seine eigenen Antworten, Lösungen und Entscheidungen zu kommen. Der maximal neutral ist.

In der Hektik des Tages, unter dem Druck der Anforderungen, streift man die Themen leider nur und springt schnell von einem Thema zum anderen. Das eigentliche notwendige Auseinandersetzen, Vertiefen, Reifenlassen und sich damit intensiv befassen, ist nur sehr schwer bis gar nicht möglich. Oft fängt man bestimmte Themen immer wieder von vorne an. Man kommt nicht weiter. Und tritt auf der Stelle. Wie wäre es, wenn es jemanden gäbe, der Bewegung in das alles bringt. Echten Fortschritt ermöglicht. Jetzt stellt man sich vor, da gäbe es eine vertraute Person, einen Ansprechpartner, und den kontaktiert man einfach – und der ermöglicht einem das alles.

Weil er sehr viele und sehr unterschiedliche Lebenserfahrungen mitbringt und sehr geübt darin ist, sich komplett aus dem Lärm der Gegenwart herauszunehmen.

Weil das als Kreativer immer Teil seiner Tätigkeit war. Alles andere ausblenden zu können. Und man gemeinsam in diese entspannte, stille Tiefe von intensiver persönlicher Präsenz eintritt. Er ist unglaublich geübt darin, inspiriert zu sein und Inspiration als Gefühl zu erzeugen. Der einen rausnimmt aus dem Trubel. Und mitnimmt in dieses inspirierte, befreiende Umfeld. Der eine echte Auszeit ermöglicht. Der für einen Moment die Stopptaste drückt.

Einer, der einem hilft, seine Gedanken zu sortieren. Der einem diese schöne Leichtigkeit zurückgibt. Der einem Raum verschafft, Entscheidungen zu treffen. Ein intellektueller, kreativer, strategischer und nicht ganz so dummer Sparringspartner. Der vom Leben viel gelernt hat. Keiner dieser Berater, die einem zum einen vorhalten, was alles falsch ist, was alles gefährlich ist und wo man überall aufpassen muss, nur um eine eigene Beratungsleistung zu verkaufen. Der nicht das Geschäft mit der Angst macht. Keiner dieser opportunistischen Coaches, die einem so sehr Recht geben und so viel Verständnis haben. Sondern ein Best Business Buddy, der einen in allen Belangen einfach unterstützt, bereichert, spiegelt, trägt und beflügelt. Der auch mal die Auseinandersetzung und den Konflikt nicht scheut, wenn es zielführend ist.

Das kann nur eine Person sein, die nicht mehr in Konkurrenz oder im Wettbewerb ist. Die sich nicht mehr behaupten muss. Die nichts mehr beweisen muss. Die nicht mehr um den eigenen Status bemüht ist. Die befreit ist von dem Ego, das so vieles erringen will. Die das Gewicht von Verantwortung kennt. Die nicht mehr gefallen muss. Die das Scheitern erlebt hat wie den Erfolg. Die das Drama und den Hype hinter sich gelassen hat. Die den Applaus und die Anerkennung nicht mehr aus Zuspruch, Lob und Erfolgen zieht, sondern aus der hohen emotionalen Qualität von Beziehungen, Partnerschaften und Begegnungen. Jemand, der keine Bühne mehr sucht. Der lieber unscheinbar im Hintergrund agiert.

So jemanden gibt es. Ob dieses höchst anspruchsvolle und vertrauensvolle Verhältnis miteinander zustande kommt, wird man schnell bemerken, aber einen Versuch ist es wert, sich diese Business Quality Time mit seinem Best Business Buddy zu geben.

Thinking Partner: Take your time.

Christof Hintze: Ihre echte Business Quality Time buchen.
Das kostenloses Online-Erstgespräch vereinbaren.

Mail | +49 0172 2005261 | Zoom | Teams | WhatsApp

Markenstrategie entwickeln für ein b2b Unternehmen
Marke & Wahrnehmung

Thinking Partner2026-04-30T16:23:14+02:00

10. Meist unbeantwortete Fragen

10. Fragen die sich jedes Unternehmen stellen sollte. 

[Und ich bin bei der Beantwortung gerne behilflich]

Sich selbst als Unternehmen die richtigen Fragen stellen:

1. Welchen echten Wert schaffen wir und würde man uns vermissen, wenn es uns morgen nicht mehr gäbe?

Die Frage nach dem Warum, dem Sinn. Dem Purpose: Existenzberechtigung statt Selbstverständnis. Der wirtschaftliche Selbstzweck genügt nicht mehr. Dieser wird zudem von der KI gefressen. Es braucht in Zukunft mehr. Viel mehr. Das diese gerne belächelten Soft Skills mal die Hard Facts für Zukunft werden, konnten sich auch nur wenige vorstellen. Es lohnt sich, sich diesen zuzuwenden.

2. Was an unserem Geschäftsmodell ist heute erfolgreich aber morgen unser größtes Risiko?

Erfolg als potenzielle Falle. Der Misserfolg beginnt im Erfolg. Es bemerkt nur keiner. Und es will auch keiner bemerken. Schon im Erfolg diese Faktoren zu erkennen und zu verändern, wandeln, erneuern oder lassen. Zieht den Erfolg deutlich mehr in die Länge.

3. Was würden wir heute komplett anders machen, wenn wir unser Unternehmen neu gründen würden?

Radikale Perspektiven einnehmen. Die Zukunft nimmt bekanntlich keine Rücksicht auf die Vergangenheit. Nicht nur neidisch sein, auf alle Newcomer und deren veränderte Voraussetzungen und Umfelder. Alte Ansichten müssen mit neuen Perspektiven konkurrieren. Um daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen.

4. Welche Teile unseres Unternehmens könnten durch Technologie oder KI vollständig ersetzt werden?

Unbequeme, aber notwendige Ehrlichkeit. Es genügt nicht Innovation nur als Angriff auf den eigenen Staus Quo zu verstehen und zu verurteilen. Diese zu belächeln und klein zu Reden. Sondern sich dem Ausmaß von Innovation zum einen zu stellen und die eigenen Chancen. Perspektive und Möglichkeiten darin zu entdecken.

5. Wo sind wir langsam geworden und warum?

Geschwindigkeit ist ein Wettbewerbsfaktor. Die faktische, regelmäßige Bewertung von Prozessen ist sehr zielführend. Wenn Geschwindigkeit ein wichtiger Faktor ist, dann sollte man regelmäßig eine Neubewertung in alle Richtungen vornehmen. Um immer optimale Prozesse zu gewährleisten.

6. Verstehen wir unsere Kunden wirklich oder nur unsere eigenen Annahmen über sie?

Realität mit dem Selbstbild vergleichen. Der Kunde. Der Kunde denkt. Der Kunde will. Der Kunde sagt. Wie oft werden Kunden zu Begründungen herangezogen. Leider meist nur um Eigeninteressen zu untermauern. Der Kunde ist die Summe aller Kunden, gebündelt zu dem einen einzigen Kunden. In Wirklichkeit ist dieser oft zitierte Kunde, die Summe aller Kunden. Und da verläßt einen schnell die Objektivität und richtige Einschätzung. Um nicht auf Einzelfälle über zu reagieren. Und signifikante Umstände unter den berühmten Teppich zu kehren. Somit ist es sehr gewinnbringend, sich stetig ein möglichst Aussagekräftiges Bild vom Kunden zu machen.

7. Welche Talente fehlen uns und warum arbeiten diese Menschen nicht bei uns?

Kulturtest. Menschen suchen sich Umfelder in denen sie sich entwickeln können. In denen sich ihre Fähigkeiten entfalten können. Und um das zu bekommen, legen sie zunehmend Wert auf ein Arbeitsumfeld, dass Ihnen auf möglichst vielen Feldern zusagt. Emotional und Rational. Jetzt und in Zukunft. Vor Ort und Hybrid. Wer Mitarbeiter für sich gewinnen will der sollte alle Anforderungen und Angebote kennen. Ob sie erfüllen will, bleibt jedem seine Entscheidung.

8. Was würden wir tun, wenn wir keine Angst vor Verlust hätten?

Mut als strategischer Hebel. Oft werden Chancen und Stärken überlagert und übertönt von zu viel negativen Einflüssen. Ob berechtigt oder nicht. Sich dem zu stellen, kann in beide Richtungen sehr sinnvoll sein. Und ide Frage: Warum haben wir das nicht getan? bleibt einem für immer erspart.

9. Wofür stehen wir wirklich und ist das für die nächste Generation relevant?

Marke ist Deckungsgleich mit Haltung, nicht nur mit Leistung. Viele Unternehmen altern mit ihren Verantwortlichen und sterben mit Ihrer Zielgruppe dann irgendwann aus. Relevant bleiben, muss immer wieder neu erobert werden. Die Marke immer im idealen Lebensmittelpunkt der Zielgruppe zu bewahren, ist eine große und wichtige Aufgabe. Als Unternehmen nicht zu altern, bedeutet das man die Marke auch nicht mit viel Geld später verjüngen muss. Was in der Regel ohnehin nicht funktioniert. Es ist ein fortlaufender Prozess. Und keine Aufgaben der man sich stellt, wenn es schon zum spät ist.

10. Was müssen wir heute aufgeben, um morgen besser zu sein?

Loslassen als Strategie. Es gibt nur 3 Möglichkeiten zu entscheiden: Loslassen, verändern und akzeptieren. Das Loslassen bedeutet nicht fallen lassen. Sondern im übertragenden Sinne die Hände des Unternehmens frei bekommen, für Dinge die wichtiger sind anzupacken. Loslassen fällt dabei Unternehmen besonders schwer, weil so viele Erinnerungen und Vergangenheit daran festhalten.

Thinking Partner: Take your time.

Christof Hintze: Ihre echte Business Quality Time buchen.
Das kostenloses Online-Erstgespräch vereinbaren.

Mail | +49 0172 2005261 | Zoom | Teams | WhatsApp

10. Meist unbeantwortete Fragen2026-04-17T14:55:42+02:00

10 Antworten Nr. 10

10. Was würden Sie jungen Menschen unbedingt mit auf den Weg geben aber nur eine Sache?

Bleibe immer zuversichtlich.

10 Antworten Nr. 102026-04-16T12:59:27+02:00

10 Antworten Nr. 9

9. Was wird aus meiner Sicht heute überschätzt  und was unterschätzt?

Der Sinn von wirtschaftlichem Wachstum als einziges Ziel wird überschätzt. In der Vergangenheit kann das sinnvoll gewesen sein. Weil Wachstum auch gleichbedeutend mit Entwicklung war.
Aber wenn alles Wesentliche gewachsen ist, dann bedeutet weiteres Wachstum immer Verdrängung. Immer auf Kosten anderer und anderem. Mit allen Mitteln, um jeden Preis. Bis hin zur Ausbeutung. Und unwiderruflichen Schädigungen. Diese ewigen Wachstumsprognosen, die alles legitimieren und rechtfertigen. Wir müssen gnadenlos wachsen, weil wir nur damit die immer steigenden Ansprüche und Anforderungen erfüllen können. Alternativlos. Man hat die Idee von Volkswirtschaft und Betriebswirtschaft nicht intellektuell weiterentwickelt. Man hat nichts Sinnvolles der Idee vom Wachstum folgen lassen.

Das ist bei Weitem keine philosophische Frage, sondern eine sehr wissenschaftliche. Ich finde, dass die Idee vom Wachstum immer mehr maßlos überschätzt und überholt ist. Im Gegensatz dazu sind alle anderen Aspekte unterschätzt. Auf der Strecke geblieben. Die schiere Habgier hat alles andere gefressen. Ganz vorne steht die Kultur. Nicht ohne Grund spricht man rückblickend von Hochkulturen. Welche den Zeitraum beschreiben, in dem der kulturelle Output einer Epoche am größten war. Weil es Wohlstand gab. Hat Kultur zu Wohlstand geführt oder Wohlstand zu Kultur? 

Die Qualität einer Kultur beschreibt, wie entwickelt eine Gesellschaft war. Deshalb wird die Kultur als höchster Maßstab einer Gesellschaft oder eines Unternehmens stark unterschätzt. Was als Erstes immer dem Rotstift in einer Gesellschaft in der Krise zum Opfer fällt, ist die Kultur. Was immer das Ende einer Hochkultur beschreibt. So ist es allen Hochkulturen ergangen. Ihnen folgte der tiefe Fall.

Warum?

Somit ist der alternativlose Glaube an Wachstum, das alle zufrieden macht, aus meiner Sicht überschätzt und überholt. Dieses Wachstum hat nur den Sinn, eine Kultur zu erschaffen. Und wie beschrieben, ist die Kultur der Bereich, der aus meiner Sicht am meisten unterschätzt wird. Auch in Unternehmen. Das Erste, wofür immer kein Geld mehr da ist, ist alles, was kulturprägend ist. Die Kultur einer Marke zum Beispiel wird vom Marketing bestimmt. Kein Marketing bedeutet erst den Verfall der Kultur, dann den Verfall der Marke.

Rückblickend scheint unsere Hochkultur in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts gewesen zu sein. Welche in den 30ern und 40ern unterbrochen wurde und somit ihre letzten Kapitel in den 80ern und 90ern aufgeschlagen hat. Kultur zu unterschätzen bedeutet, ihre Bedeutung aus den Augen zu verlieren. Warum etwas so ist, wie es ist. Wenn Aspekte bedeutungslos werden, dann schwindet das Interesse. Kultur gibt Bedeutung. Wirtschaft nicht. Wirtschaft ermöglicht Bedeutung durch Kultur.

10 Antworten Nr. 92026-04-16T12:58:31+02:00

10 Antworten Nr. 8

8. Welche Menschen haben mein Leben am meisten geprägt und warum?

Das sind sehr viele. Die Frage allein steigert die Befürchtung, dass ich jemanden vergessen könnte. Natürlich sind da meine Eltern. Die guten Lehrer. Die treuen Freunde. Die liebende eigene Familie. Die Mitstreiter, Kollegen und Mitarbeiter. Die Mentoren. Das Netz der vielen Menschen, die mich getragen, verstanden und ausgehalten haben. Aber es gibt da auch diese besonderen Menschen, die ich kenne, die mich aber nicht kennen, die mich geleitet haben. Durch ihre Kunst. Ihr Lebenswerk. Ihre Schaffenskraft. Ihre Haltung.

Es gibt da eine Reihe von Persönlichkeiten, die mir als Vorbild dienen. Die Wegbereiter waren. Das reicht bis zu Zitaten von Carley Brown und Snoopy. Da sind Sportler, Musiker, Künstler, Schauspieler, Politiker, Schriftsteller. Aber auch Marken, Produkte, Filme und Ereignisse. Es ist wie emotionale Materie, die mich hält und leitet. Die mich nicht fallen lässt.

Irgendwie bespreche ich alles mit all dieser Materie. Es tut mir gut, eine Instanz über mich selbst zu stellen und diese zu befragen. Eine kulturelle, intellektuelle, sportliche, intelligente und soziale Instanz. Die sich aus all diesen Vorbildern zusammensetzt.

10 Antworten Nr. 82026-04-16T12:57:34+02:00

10 Antworten Nr. 7

7. Welche Rolle haben Mut und Risiko in meinem Leben gespielt?

Maximale. Ich bin ein Spielertyp gewesen – immer All-in. Je größer der Nervenkitzel, desto besser. Je unmöglicher, desto reizvoller. Ich bin Motorrad gefahren, weil es gefährlich war. Ich habe mich selbstständig gemacht, weil es zu der Zeit verrückt war. Viele Entscheidungen habe ich getroffen, weil es Mut forderte und weil ich ein Risiko damit einging. Diese Bereitschaft, immer mutiger zu sein, mehr zu riskieren, hat meine Persönlichkeit stark geprägt. Und das will ich betonen – nicht nur im Guten.

Aber grundsätzlich zu denken: Warum nicht? Oder: Jetzt erst recht! – war immer ein persönlicher Wettbewerbsvorteil. Wenn andere längst frustriert waren, bin ich erst richtig steil gegangen. Dieses Besiegen und Beseitigen von mentalen Monstern in den Gedankenwelten anderer ist eine große Stärke. Furchtlos zu sein. Was kann uns schon passieren? Die Angst der anderen in Zuversicht zu verwandeln, liebe ich.

10 Antworten Nr. 72026-04-16T12:56:30+02:00

10 Antworten Nr. 6

6. Gab es Entscheidungen, die sich falsch angefühlt haben, aber sich später als richtig herausgestellt haben oder umgekehrt?

Die Menschen. Was mich in allen Parametern vorangebracht hat, waren Menschen. Mentoren, Kollegen, Mitarbeiter und alle, die mitgefiebert, mitgemacht, mitgelitten und sich mitgefreut haben.

Der Faktor Mensch war der absolut größte Treiber in meinem Arbeitsleben. Weniger vorangebracht haben mich die Unternehmen. Ich dachte immer, wenn ich mal für das eine oder andere Unternehmen tätig sein würde, dann würde mich das unglaublich weit bringen. Aber das Gegenteil war der Fall.

Nichts hat mich mehr enttäuscht als große, namhafte Unternehmen. Aber in diesen waren überall verstreut, vereinzelt diese besonderen Menschen. Die wiederum haben mich unglaublich vorangebracht.

Diese großen Unternehmen sind voller Menschen, die sich hinter einem großen Unternehmen verstecken und in Deckung bringen. Die den Schutz des großen Unternehmens gesucht und gefunden haben.

Diese Unternehmen, von denen ich mir so viel versprochen habe, haben mich nicht weitergebracht – ganz im Gegenteil. Aber diese vielen Menschen, die in Umgebungen tätig waren, die ebenso schutzlos waren wie meine. Die von dem Erfolg, der Fähigkeit, der Qualität und Wirkung ihrer Tätigkeit abhängig waren. Die sich nicht hinter einem großen Namen verstecken konnten. Die darauf angewiesen waren, dass man mitdenkt, mitmacht und mitgeht.

Diese Menschen haben mich in meinem Bestreben, immer besser zu werden, enorm vorangebracht.

10 Antworten Nr. 62026-04-16T12:55:42+02:00
Nach oben