Wachstum & Differenzierung:
Wie positioniere ich mein Unternehmen neu?
Warum? Warum stellt sich diese Frage? Jedes Unternehmen ist positioniert. Eventuell ist diese Positionierung nicht niedergeschrieben und nicht sauber formuliert, aber im Prinzip ist jedes Unternehmen positioniert. Nämlich so, wie es wahrgenommen wird: von innen und außen. Für neue Unternehmen trifft das natürlich nicht in gleicher Weise zu. Aber grundsätzlich stellen sich Menschen wie mir die Fragen: Warum?
Meine Erfahrung sagt mir, dass jemand oder mehrere Personen in einem Unternehmen mit einem Zustand in dieser Form nicht zufrieden sind. Die Frage nach der Positionierung sagt eigentlich immer: Wir sind entweder nicht oder falsch positioniert. Komischerweise stellt sich diese Frage oft genau dann, wenn betriebswirtschaftliche Ziele verfehlt werden. Immer wenn auf Führungsebene etwas aus der Bahn läuft, kommt die Frage nach der Positionierung auf. Der wirtschaftliche Misserfolg wird dann in der Positionierung vermutet.
Was eigentlich ein Armutszeugnis darstellt. Denn wenn jemand die Positionierung des Unternehmens kennen sollte, dann die Führungsebene. Somit arbeiten hier oft Kräfte gegen- und nicht miteinander und schon gar nicht füreinander. Ich bin immer sehr verwundert, wenn sich die Frage nach der Positionierung stellt. Die Frage nach der richtigen, zeitgemäßen, internationalen oder erweiterten Positionierung klingt schon relevanter. Denn Umstände können sich ändern, und eine Anpassung ist dann angebracht.
Ein anderer Grund ist oft der Neue. Gibt es einen Führungswechsel, neigen viele Neue dazu, aus der für sie neuen Firma ihre Firma zu machen. Zu ihrem wirtschaftlichen Zuhause. Dann stellt sich plötzlich die Frage nach der Positionierung.
Und anschließend muss sich alles ändern. Bis das Unternehmen so aussieht, wie es sich der Neue wünscht. Fatal daran ist, dass Unternehmen im Prinzip verkleidet werden. Die eigentliche Positionierung wird über Bord geworfen. Nicht weil es richtig ist oder weil es wichtig ist, sondern nur, damit das Unternehmen zu seinem Unternehmen wird.
Eine weitere Variante ist der Tiefschlaf. Das letzte Mal, als nach der Positionierung geschaut oder gefragt wurde, ist so lange her, dass sich keiner mehr konkret daran erinnert. Somit geht es dann mehr darum, das Verschollene wieder ans Tageslicht zu befördern.
In ganz seltenen, aber schönen und kostbaren Fällen wird diese Frage gestellt, um daraus neue, andere Mittel und Maßnahmen abzuleiten. Man nutzt die Definition und den Feinschliff der Positionierung auf allen Ebenen und in allen Kanälen, um Kraft, Klarheit, Übereinstimmung und Redundanz voranzubringen.
Die Positionierung muss immer klar sein. Und verständlich. Und auch kommuniziert. Und sie muss sich in allem und in allen widerspiegeln. Sie ist wie ein wertvolles Sparkonto, auf das alle einzahlen, um den Wert der Marke gemeinsam zu steigern. Um die Marke begehrenswert zu machen. Nicht nur, aber auch für Kunden. Sondern ebenso für Lieferanten und Mitarbeiter, für die Medien und für alle anderen, die Interesse haben könnten. Je klarer, konkreter und konsequenter eine Positionierung umgesetzt wird, desto wirkungsvoller ist sie.
In der modernen Welt des Marketings kreisen um den Begriff der Positionierung Wörter wie Mission, Vision und Purpose. Am Ende geht es aber um dasselbe: Sinn und Zweck verständlich auszudrücken, sodass jeder dem folgen kann.
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