Rabatte streichpreise angebote marketing sales verkaufen der Wert der Marke ist unezahlbar

Die Herausforderung am Internet ist, dass alles 24 Stunden verfügbar ist. Somit braucht es meistens einen Impuls, der den Interessenten zum Käufer macht. Sonst war es nur ein weiterer Besucher. Der eventuell woanders gekauft hat.

Und der wirkungsvollste Impuls von allen – wenn man keine der wenigen begehrten Marken ist oder nicht wirklich einzigartige, notwendige, neuartige und innovative Produkte hat, wenn man also im großen Ozean der Angebote treibt – dann kommen eigentlich fast alle auf dieselbe Idee: Rabatte.

Hätte man eigentlich nicht für studieren müssen. Aber was soll’s? Denn die funktionieren am besten. Das eigene Produkt, die eigene Dienstleistung einfach billiger anbieten. Und somit den Interessenten zum Käufer machen. Und das Billiger auch grafisch und inhaltlich richtig in Szene setzen. Was billiger ist, muss auch billiger wirken. Und wenn man noch mehr will, dann einfach immer billiger. So einfach geht das. Machen alle. Funktioniert.

Ein kleiner Hinweis am Rande: Diese weit verbreitete Anwendung hat aber ein paar Nebenwirkungen. Wie alles, was wirklich lecker ist im Leben. Würde das Unternehmen zur Vorsorgeuntersuchung gehen, würden die Geldwerte des Unternehmens das sichtbar machen. Man könnte genau sehen, welche Organe davon betroffen sind.

Rabatte wirken wie Zucker auf den Körper. Ist lecker, aber ungemein schädlich für den gesamten Organismus. Da aber kein CEO für die Lebensdauer des Unternehmens seinen Bonus bekommt oder Prämien für den Gesundheitszustand des Unternehmens erhält, ist dieser Zucker legitimiert. Alternativlos, hört man da oft.

Die eigentliche Frage hört man selten: Warum können andere ohne Rabatte nicht nur überleben, sondern leben deutlich besser? Warum können wir das nicht? Gute Frage.

Gute Werbung erkennt man immer an ihrer positiven Wirkung auf Menschen

Das ist kein Phänomen, das man nicht erklären kann. Gute Werbung ist gut gemacht. Wie so vieles, was durch seine Qualität besticht. Die Zutaten zu guter Werbung sind immer dieselben geblieben. Die Medien haben sich verändert. Die Kommunikation hat sich gewandelt. Der Konsument ist ein anderer. Aber das, was emotional Wirkung hinterlässt, bleibt gleich. Ob heute in 5 Sekunden oder früher in 60 Sekunden. Ob früher in einer Anzeige oder heute in einem Post.

Es geht immer darum, Menschen emotional zu erreichen. Mit Gefühlen und Emotionen. Um ins Bewusstsein durchzudringen und dort einen festen Platz einzunehmen. Je mehr eine Marke, eine Dienstleistung, ein Produkt emotional an der Zielgruppe andockt, je mehr Übereinstimmungen es gibt, je mehr dieselben Werte vertreten werden, desto erfolgreicher ist Werbung. So, dass sie unvergesslich wird: It’s not a trick. It’s a story.